Ängste, Phobien & Trauma
Wenn Angst dein Leben einschränkt – ein neuer Weg mit Hypnosetherapie
Angst ist ein stiller Begleiter für viele Menschen – oft jahrelang. Vielleicht kennst du das selbst? Du vermeidest bestimmte Situationen, spürst körperliche Symptome wie Herzklopfen, Schwindel oder Atemnot – und weißt gar nicht genau, warum. Angststörungen gehören heute zu den häufigsten psychischen Belastungen. Allein in Deutschland sind Millionen Menschen betroffen. Trotzdem dauert es oft sehr lange, bis sich jemand wirklich Hilfe holt. Viele leiden über Jahre im Stillen.
Die vielen Gesichter der Angst
Angst kann sich in unterschiedlichsten Formen zeigen:
Typisch für viele Angststörungen sind körperliche Begleitsymptome wie Zittern, Schwitzen, Übelkeit, Magenkrämpfe oder ein Gefühl der Ohnmacht. Menschen, die unter Ängsten leiden, ziehen sich oft zurück, vermeiden bestimmte Situationen und verlieren ein Stück Lebensqualität.
In meiner Arbeit mit Hypnose zeigt sich immer wieder, dass die aktuelle Angst meist nicht das eigentliche Problem ist. Sie ist oft nur ein Signal – ein Hinweis darauf, dass etwas Altes noch ungelöst ist. Ein Erlebnis, ein innerer Konflikt oder eine tiefer liegende Verletzung, die bis heute im Unterbewusstsein wirkt. Häufig reicht schon ein kleiner Auslöser im Alltag, um diese alten Gefühle wieder wachzurufen.
Wie Hypnose helfen kann
In der therapeutischen Arbeit geht es darum, die wahren Ursachen hinter der Angst aufzudecken – nicht nur den Auslöser, sondern das dahinterliegende emotionale Thema. Häufig liegt der Ursprung in früheren Erfahrungen, meist bereits in der Kindheit Im geschützten Zustand der Hypnose gehen wir gemeinsam, in deinem Tempo, auf die Suche nach dem Ursprung deiner Angst. Ich helfe dir dabei, die unbewussten, oft verdrängten Emotionen zu erkennen, zu verarbeiten und aufzulösen. Dadurch werden Situationen, die vorher in dir Angst oder Panik ausgelöst haben, zunehmend neutral und angstfrei erlebt.
Kurzzeittherapie mit Tiefenwirkung
Die Hypnosetherapie bei Angststörungen ist in der Regel eine Kurzzeittherapie – meist genügen eine bis sechs Sitzungen. Die Dauer hängt vom individuellen Thema und der Tiefe der zugrunde liegenden Ursachen ab. Ziel ist es, den Ursprung der Angst zu erkennen, zu entkoppeln und langfristig zu verändern – damit wieder mehr Freiheit, Sicherheit und Lebensfreude möglich wird.
Wenn die Vergangenheit noch heute wirkt
Traumata verstehen – und auflösen mit Hypnosetherapie
Ein Trauma entsteht, wenn ein Erlebnis unser inneres Sicherheitssystem überfordert – sei es durch plötzliche Schocksituationen, seelische Verletzungen oder wiederkehrende Belastungen über längere Zeit. Auch scheinbar „kleinere“ Ereignisse, die für andere vielleicht nicht dramatisch wirken, können tiefe Spuren hinterlassen – besonders, wenn sie in der Kindheit passiert sind und damals niemand da war, der wirklich da war. Vielleicht kennst du das Gefühl, innerlich wie eingefroren zu sein. Vielleicht reagierst du manchmal über, obwohl du es gar nicht möchtest – oder du vermeidest bestimmte Situationen, ohne genau zu wissen, warum. Oder du funktionierst im Alltag gut, spürst aber innerlich, dass etwas feststeckt, das dich ausbremst.
Ein Trauma ist keine Schwäche. Es ist eine gesunde Reaktion auf etwas, das zu viel war.
In der Hypnosetherapie schauen wir nicht nur auf das, was passiert ist – sondern vor allem darauf, wie es sich für dich angefühlt hat. Denn dort, in deinem emotionalen Erleben, liegt der Schlüssel zur Heilung. Und genau da setzt die Hypnose an.
In einem geschützten, entspannten Zustand hast du die Möglichkeit, auf tieferer Ebene mit dir selbst in Kontakt zu kommen – ganz ohne Druck, ohne Zwang. In der Hypnose zeigt sich oft sehr klar, wo ein bestimmtes Gefühl entstanden ist. Das kann ein ganz frühes Erlebnis sein – manchmal sogar eines, das im bewussten Erinnern kaum noch greifbar ist.
